Krokusse – im Spätsommer an den Frühling denken

Krokusse sind der erste Frühlingsgruß und eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten – besonders für Bienen und Hummeln – in einer Zeit, wo das Nahrungsangebot noch knapp ist. Jetzt im Spätsommer ist also die ideale Gelegenheit, Zwiebelpflanzen zu bestellen. Im letzten Jahr habe ich ca. 4000 Zwiebeln gesetzt, davon ca. 1000 Elfenkrokusse. Bei solchen Mengen lohnt sich der Preisvergleich und die Bestellung im Internet. Ich achte darauf, die Wildform des Elfenkrokus (Crocus tommasinianus) zu verwenden. Diese vermehrt sich besonders gut und kann viele Jahre oder Jahrzehnte im Garten überdauern. Und Insekten haben von der Wildform, die nicht überzüchet ist, großen Nutzen.

2018 Wildblumen-Topfgarten

Wildblumen in Töpfen? Na klar!

Fast jeder hat sie im Garten oder auf dem Balkon – Pflanztöpfe. Sie werden jedes Jahr liebevoll bepflanzt, vorzugsweise mit Exoten wie Geranie oder Chrysantheme. Der Besitzer muss sie regelmäßig gießen und düngen sowie die verwelkten Blüten abzupfen, damit sie ihre volle Pracht entfalten.

In all diesen Dingen war ich noch nie gut drin. Deswegen sahen meine Topfpflanzen oft sehr traurig aus. Den heimischen Insekten war das aber in der Regel egal, denn die können mit den meisten der gezüchteten Balkonpflanzen sowieso nichts anfangen.

Also habe ich mich auf die Suche nach einer für mich und die Natur sinnvollen Alternative gemacht und bin auf dieses Buch von Reinhard Witt gestoßen.

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2018 Magerinseln

Mit Magerinseln kann man im Hotspot sehr schnell Zonen mit nährstoffarmen Böden schaffen, auf denen sich Wildpflanzen wohl fühlen. Wenn man in die Höhe baut hat das den Vorteil, dass man kaum Mutterboden entfernen muss. Außderdem stellen Trockenmaueren für vieleTieren einen wichtigen Lebensraum dar. Durch unterschiedliche Höhen der Hochbeete erhält der Garten Struktur und man kann so ganz einfach Plätze schaffen, die zum Verweilen, Entspannen und Bestaunen einladen.

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