2019 Bauerngarten

Ein eigener Nutzgarten – das handwerklich anspruchsvollste Projekt in diesem Jahr. Mein Papa hat sich selbst übertroffen und meinen Traumgarten verwirklicht.

Das Holz für die Beete und den Zaun stammt aus dem Ort. Ich habe mich aus mehreren Gründen für heimische Fichte entschiednen, obwohl es langlebigere Hölzer gibt. Zum einen müssen durch den Borkenkäferbefall Fichten zuhauf gefällt werden. Das Holz ist also im Überfluss vorhanden und relativ preisgünstig. Zum anderen muss regionales Holz nicht lange mit dem LKW transportiert werden. Es ist dadurch nachhaltig.

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Krokusse – im Spätsommer an den Frühling denken

Krokusse sind der erste Frühlingsgruß und eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten – besonders für Bienen und Hummeln – in einer Zeit, wo das Nahrungsangebot noch knapp ist. Jetzt im Spätsommer ist also die ideale Gelegenheit, Zwiebelpflanzen zu bestellen. Im letzten Jahr habe ich ca. 4000 Zwiebeln gesetzt, davon ca. 1000 Elfenkrokusse. Bei solchen Mengen lohnt sich der Preisvergleich und die Bestellung im Internet. Ich achte darauf, die Wildform des Elfenkrokus (Crocus tommasinianus) zu verwenden. Diese vermehrt sich besonders gut und kann viele Jahre oder Jahrzehnte im Garten überdauern. Und Insekten haben von der Wildform, die nicht überzüchet ist, großen Nutzen.

2018 Wildblumen-Topfgarten

Wildblumen in Töpfen? Na klar!

Fast jeder hat sie im Garten oder auf dem Balkon – Pflanztöpfe. Sie werden jedes Jahr liebevoll bepflanzt, vorzugsweise mit Exoten wie Geranie oder Chrysantheme. Der Besitzer muss sie regelmäßig gießen und düngen sowie die verwelkten Blüten abzupfen, damit sie ihre volle Pracht entfalten.

In all diesen Dingen war ich noch nie gut drin. Deswegen sahen meine Topfpflanzen oft sehr traurig aus. Den heimischen Insekten war das aber in der Regel egal, denn die können mit den meisten der gezüchteten Balkonpflanzen sowieso nichts anfangen.

Also habe ich mich auf die Suche nach einer für mich und die Natur sinnvollen Alternative gemacht und bin auf dieses Buch von Reinhard Witt gestoßen.

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2018 Magerinseln

Mit Magerinseln kann man im Hotspot sehr schnell Zonen mit nährstoffarmen Böden schaffen, auf denen sich Wildpflanzen wohl fühlen. Wenn man in die Höhe baut hat das den Vorteil, dass man kaum Mutterboden entfernen muss. Außderdem stellen Trockenmaueren für vieleTieren einen wichtigen Lebensraum dar. Durch unterschiedliche Höhen der Hochbeete erhält der Garten Struktur und man kann so ganz einfach Plätze schaffen, die zum Verweilen, Entspannen und Bestaunen einladen.

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2018 Hotspotzone vor dem Haus

Die Hotsptotzone ist für mich der wichtigste Teil des Hortus graniti vivi und mein ganzer Stolz. Hier fühlen sich seltene heimische Wildpflanze und dadurch auch unterschiedliche heimischen Insekten wohl. Magerheit schafft Vielfalt. Hier kann ich auch meiner Liebe zu großen Granitsteinen – sagen wir Felsen – freien Lauf lassen. Es gibt für mich nichts Befriedigenderes, als nach einem Tag des Steinerückens und Schaffelns das Ergebnis zu sehen.

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2018 Die Wiese meiner Kindheit

Die Wiese meiner Kindheit sollte das erste Gartenprojekt werden. Sie erstreckt sich L-förmig rund um den Hortus und ist eine artenreiche Frischwiese oder Fettewiese. Also kein abgemagerter Boden, sondern der hier typirsche, schwere Lehmboden bildet die Basis dieser Wiese. Damit die Wiese schnell artenreich wird, habe ich mich nach Lektüre von Reinhard Witt und Beratung druch die Saatgut-Firma Rieger-Hoffmann für die Burri-Methode entschieden.

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