2018 Die Wiese meiner Kindheit

Die Wiese meiner Kindheit sollte das erste Gartenprojekt werden. Sie erstreckt sich L-förmig rund um den Hortus und ist eine artenreiche Frischwiese oder Fettewiese. Also kein abgemagerter Boden, sondern der hier typirsche, schwere Lehmboden bildet die Basis dieser Wiese. Damit die Wiese schnell artenreich wird, habe ich mich nach Lektüre von Reinhard Witt und Beratung druch die Saatgut-Firma Rieger-Hoffmann für die Burri-Methode entschieden.

Bodenvorbereitung

Zuerst wird die Grasnarbe mit einer Kreiseleggel zu 80% zerstört . Aus prakitschen Gründen ist der Streifen bei uns genau so breit wie die Kreiselegge. Dann habe ich zumindest im vorderen Teil die Wurzeln abgerecht.
Es folgte die Einsaat von 100% Wildblumen (regionales Saatgut von Rieger-Hofmann). Zusätzlich habe ich noch ein paar Arten, die mir am Herzen liegen hinzu gefügt. Dann wurde mit dem Traktor gewalzt, damit die Samen Kontakt zum Boden haben.

Pflege im ersten Jahr

Neben den gewünschten Wildblumen gehen bei dieser Methode auch ganz viele Beikräuter auf. Weil diese schnell wachsen und den Wildblumen das Licht und den Platz nehmen, haben wir die Fläche im ersten Jahr alle 6-8 Wochen hoch gemäht, so dass sich die Rosetten der Wildblumen entwickeln konnten. Im ersten Jahr sah die Wiese dann so aus.



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