2018 Magerinseln

Mit Magerinseln kann man im Hotspot sehr schnell Zonen mit nährstoffarmen Böden schaffen, auf denen sich Wildpflanzen wohl fühlen. Wenn man in die Höhe baut hat das den Vorteil, dass man kaum Mutterboden entfernen muss. Außderdem stellen Trockenmaueren für vieleTieren einen wichtigen Lebensraum dar. Durch unterschiedliche Höhen der Hochbeete erhält der Garten Struktur und man kann so ganz einfach Plätze schaffen, die zum Verweilen, Entspannen und Bestaunen einladen.

Beetaufbau

Alle Beete sind im Prinzip ähnlich hergestellt. Ist die Grasschicht entfernt, wird eine Beetumrandung mit Granitsteinen gebaut. Die Beete werden dann mit einer Drainageschicht aus Feldsteinen gefüllt. Darüber kommt dann mageres Substrat (Rohsand oder Frostschutz). Bei der langen Insel, die bereits vorhanden war, fehlt die Drainageschicht. Dort wurde nur der Rand erhöht und ca. 30 cm Rohsand aufgeschüttet.

Fertigstellung und Bepflanzung

Die Beete erhalten eine Schicht unkrautfreien Kompost, damit etwas Wasser gespeichert wird. Dort, wo Wildstauden wachsen, habe ich 1-2 cm Kompost verwendet. Die Sträucher (Jostabeere, Heidelbeere, naturnahe Gartenrosen) bekommen deutlich mehr Kompost, da dieser auch die nötigen Nährstoffe liefern soll. In die Beete kommen sowohl getopfte Pflanzen als auch Saatgut. Eine Umrandung aus Pflastersteinresten sieht nicht nur gut aus, sie dient auch als Mähkante.

Ergebnis

Bereits nach wenigen Wochen zeigt die Ansaat mit Nelkenleinkraut und Mohn ihre Pracht. Auch der Steppensalbei entwicklet sich prächtig. Im zweiten Jahr setzen sich die dann die Stauden durch und die einjährigen Pflanzen verschwinden.

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